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Indien: Kommunistischer Generalsekretär getötet
Neu-Delhi. Bei einer Offensive indischer Einsatzkräfte gegen sogenannte Naxaliten im Bundesstaat Chattisgarh ist am Mittwoch auch der Generalsekretär der verbotenen Kommunistischen Partei Indiens (Maoisten), Nambala Keshav Rao, getötet worden. Das berichtete die Tageszeitung The Hindu am Donnerstag. »Naxaliten« ist eine abfällige Bezeichnung für bewaffnete Gruppen, die sich gegen Enteignungen von Land zugunsten großer Industriekonzerne zur Wehr setzen. Sie bestehen oft aus sich als Adivasi bezeichnenden Indigenen und werden von der maoistischen Partei organisiert. In den vergangenen 16 Monaten sollen allein in Chattisgarh geschätzte 400 »Naxaliten« getötet worden sein, wie der Sender Al-Dschasira am Donnerstag mitteilte. (jW)
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