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EZB: Handelskonflikte bedrohen Finanzstabilität

Frankfurt am Main. Handelskonflikte und ein sich veränderndes geopolitisches Umfeld bedrohen der Europäischen Zentralbank (EZB) zufolge die Stabilität des Finanzsystems in der Euro-Zone. Diese Phänomene könnten negative Auswirkungen für Unternehmen und Haushalte haben, warnte die EZB auf ihrer Pressekonferenz zum halbjährlichen Finanzstabilitätsbericht am Mittwoch. Überzogene Bewertungen und geringe Liquiditätspuffer von Schattenbanken machten die Finanzmärkte zudem anfällig für weitere Schocks, sagte EZB-Vizepräsident Luis de Guindos. Aktienmärkte seien anfällig für »plötzliche und scharfe Korrekturen«: Das gehe neben anhaltend hohen Kursen auch auf die Konzentration von Risiken zurück. Kurskorrekturen bei US-Technologiefirmen könnten weltweit »Schockwellen« durch die Börsen aussenden. Die Risikoaufschläge bei Anleihen seien zudem gestiegen. (Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 22.05.2025, Seite 1, Inland

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