Zum Inhalt der Seite

Demonstration gegen neue Waffenfabrik

Berlin. Am Sonnabend führte in Berlin eine von linken Gruppen organisierte Demonstration mit rund 1.800 Teilnehmern durch die Ortsteile Gesundbrunnen und Wedding. Der Protest richtete sich gegen die Pläne des Rüstungskonzerns Rheinmetall, im Berliner Werk des Tochterunternehmens Pierburg in Zukunft Waffen- statt Autoteilen zu produzieren. Ein Polizeisprecher bestätigte gegenüber jW mehrere Festnahmen. »Heute war ein erfolgreicher Auftakt für unseren Protest. Uns ist es gelungen, die Linkspartei mit anderen linksradikalen Kräften zusammenzubringen«, sagte ein Sprecher der an der Veranstaltung beteiligten Basisorganisation Wedding der Partei Die Linke. (jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 12.05.2025, Seite 4, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
→Leserbriefe
  • Onlineabonnent*in Heinrich H. aus S. 11. Mai 2025 um 23:48 Uhr
    »Die Linkspartei mit anderen linksradikalen Kräften zusammenzubringen«? Kann mir wer erklären, was das Wörtchen »anderen« in dieser Aussage aussagt? Was es aussagen sollen könnte, kann ich mir denken. Tatsächlich sagt es aber mehr über den Aussager und die Linkspartei aus.
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!