Zum Inhalt der Seite

Oxfam: G7, Krieg und Welthunger

Berlin. Die G7-Länder könnten mit 2,9 Prozent ihrer jährlichen Militärausgaben den Hunger in der Welt beenden und die ärmsten Länder von den drückendsten Schulden befreien, erklärte die Hilfsorganisation Oxfam am Mittwoch mit Verweis auf eine eigene Analyse. Rund 31,7 Milliarden US-Dollar seien jährlich zusätzlich nötig, um den weltweiten Hunger zu beenden. Zudem müssten die imperialistischen Staaten, die an diesem Donnerstag in Apulien zum G7-Gipfel zusammenkommen, dringend Schulden in Höhe von rund vier Milliarden US-Dollar erlassen, um den globalen Süden zu entlasten. Täglich fließen laut Oxfam 291 Millionen US-Dollar an Schuldenrückzahlungen und Zinsen aus dem Süden an die G7. Die Höhe der von den G7 zugesagten, aber nicht geleisteten Hilfszahlungen bezifferte die Organisation auf 15 Billionen US-Dollar. (AFP/jW)

→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 13.06.2024, Seite 1, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!