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Fluchtkatastrophe: Gericht lässt Anklagen fallen

Athen. Im Prozess in Griechenland um eine Fluchtkatastrophe im Mittelmeer sind die Anklagen gegen die neun Beschuldigten am Dienstag fallengelassen worden. Das Gericht in Kalamata folgte der Verteidigung und erklärte sich für nicht zuständig, da das Schiff in internationalen Gewässern gesunken sei. Mindestens 750 Menschen hatten sich an Bord befunden, als es unter Begleitung der Küstenwache gesunken war. Nur 104 Asylsuchende überlebten. Neun Überlebende aus Ägypten waren wegen fahrlässiger Tötung, Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung und Beihilfe zur illegalen Einreise angeklagt. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 22.05.2024, Seite 2, Ausland

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