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Filmfestival Cannes

Irritationen garantiert

Mit den lang erwarteten Mammutprojekten von Kevin Costner und Francis Ford Coppola feiern dieses Jahr zwei besondere Schwergewichte Premiere bei den Filmfestspielen Cannes, die vom 14. bis 25. Mai stattfinden. Jahrelang war über Costners Westernfilm »Horizon« und Coppolas berüchtigtes Science-Fiction-Werk »Megalopolis« gerätselt worden. Costner (69) und Coppola (85) haben lange daran gearbeitet und große Summen an eigenem Geld in diese Filme gesteckt, weil kein Studio sie finanzieren wollte.

Berichten zufolge steckte Coppola 120 Millionen Euro in seinen Film. Ein Wagnis – vor allem angesichts der Tatsache, dass eine erste brancheninterne Vorführung für Irritationen sorgte, wie der Hollywood Reporter berichtete.

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Wer die Goldene Palme gewinnt, entscheidet dieses Jahr die Jury unter dem Vorsitz von Regisseurin Greta Gerwig. »Megalopolis« ist einer der 22 Beiträge im Wettbewerb. Darin präsentiert auch Giorgos Lanthimos nach »Poor Things« seinen neuen Film mit Emma Stone und Willem Dafoe, »Kinds of Kindness«. Mit Spannung wird auch »The Apprentice« des iranischen Regisseurs Ali Abbasi erwartet. Darin spielt Sebastian Stan den ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump in seinen jungen Jahren. Außer Konkurrenz hat der neue »Mad Max«, »Furiosa: A Mad Max Saga« von George Miller mit Anya Taylor-Joy und Chris Hemsworth, am 15. Mai Premiere. Der Vorgänger »Mad Max: Fury Road« mit Tom Hardy in der Hauptrolle feierte 2015 Premiere in Cannes – und gewann später sechs Oscars. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 14.05.2024, Seite 11, Feuilleton

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