Rekordwasserstand des Urals
Orenburg. Die Hochwasserkatastrophe in Russland und im benachbarten Kasachstan nimmt immer dramatischere Ausmaße an. Angesichts rasant steigender Pegelstände mussten bis zum Mittwoch bereits mehr als 100.000 Menschen ihre Häuser verlassen. Allein in Kasachstan wurden nach Angaben der Behörden 96.000 Menschen in Sicherheit gebracht. Der Wasserstand des Urals stieg nahe Orenburg über Nacht um einen halben Meter, nachdem der Flusspegel am Dienstag abend dort bereits die kritische Marke von 9,30 Meter erreicht hatte. Am Mittwoch lag er bei über zehn Metern, wie die Nachrichtenagentur RIA meldete. Das Schlimmste stehe jedoch noch bevor, warnten Experten, der Ural könne noch erheblich weiter anschwellen. Bereits jetzt handelt es sich nach Angaben von Behördenvertretern um die schlimmsten Überschwemmungen in der Region seit Beginn der Aufzeichnungen. (Reuters/jW)
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