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EU-Schuldenregeln behindern Entwicklungsziele

Brüssel. Gewerkschafter und Wirtschaftsforscher haben die geplanten EU-Schuldenregeln kritisiert. Diese machten die EU ärmer, schadeten dem sozialen Gefüge und schwächten die Widerstandsfähigkeit der Wirtschaft, heißt es in einer am Montag vom Europäischen Gewerkschaftsbund (EGB) und der New Economics Foundation (NEF) veröffentlichten Bericht. Demnach würden auch in Deutschland Investitionen stark gehemmt. Die vorgeschlagenen Haushaltsregeln bedeuteten weniger Krankenhäuser, weniger Schulen und weniger erschwingliche Wohnungen – und das zu einer Zeit, in der der Druck auf alle drei Bereiche steige, betonte EGB-Generalsekretärin Esther Lynch. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 09.04.2024, Seite 2, Inland

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