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Krise zwischen Ecuador und Mexiko

Quito. Äußerungen des mexikanischen Präsidenten zur Ermordung eines Präsidentschaftskandidaten in Ecuador haben eine diplomatische Krise zwischen den beiden lateinamerikanischen Ländern ausgelöst. Die Regierung in Quito erklärte am Donnerstag abend (Ortszeit) die mexikanische Botschafterin zur unerwünschten Person. Zuvor hatte Mexikos linker Staatschef Andrés Manuel López Obrador angedeutet, dass der Mord an dem Politiker Fernando Villavicencio im August vergangenen Jahres in Ecuador zum Wahlsieg des heutigen rechten Präsidenten Daniel Noboa beigetragen habe. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 06.04.2024, Seite 6, Ausland

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