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Jemen weitet Seeblockade aus

Sanaa. Vor der Küste des Jemen ist nach Angaben der britischen Sicherheitsfirma Ambrey am Freitag ein Tanker durch einen Raketenangriff beschädigt worden. Verletzte habe es nicht gegeben. Das Schiff habe sich zum Zeitpunkt des Beschusses nordwestlich des jemenitischen Hafens Hodeida befunden. Am Donnerstag abend hatten die weite Teile Jemens kontrollierenden Ansarollah (auch Huthi genannt) im Fernsehen angekündigt, Schiffe nicht nur auf der Route durch das Rote Meer, sondern künftig auch im Indischen Ozean und auf dem Weg um das Kap der Guten Hoffnung anzugreifen. Sie wollen damit erreichen, dass Israel seinen Krieg gegen die Palästinenser in Gaza einstellt. Das militärische Vorgehen der USA und ihrer Verbündeten gegen Stützpunkte der Ansarollah konnte bislang nicht verhindern, dass der Seehandel durch die Blockade in Turbulenzen gerät. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 16.03.2024, Seite 1, Ausland

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