Zum Inhalt der Seite

Jemen weitet Seeblockade aus

Sanaa. Vor der Küste des Jemen ist nach Angaben der britischen Sicherheitsfirma Ambrey am Freitag ein Tanker durch einen Raketenangriff beschädigt worden. Verletzte habe es nicht gegeben. Das Schiff habe sich zum Zeitpunkt des Beschusses nordwestlich des jemenitischen Hafens Hodeida befunden. Am Donnerstag abend hatten die weite Teile Jemens kontrollierenden Ansarollah (auch Huthi genannt) im Fernsehen angekündigt, Schiffe nicht nur auf der Route durch das Rote Meer, sondern künftig auch im Indischen Ozean und auf dem Weg um das Kap der Guten Hoffnung anzugreifen. Sie wollen damit erreichen, dass Israel seinen Krieg gegen die Palästinenser in Gaza einstellt. Das militärische Vorgehen der USA und ihrer Verbündeten gegen Stützpunkte der Ansarollah konnte bislang nicht verhindern, dass der Seehandel durch die Blockade in Turbulenzen gerät. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 16.03.2024, Seite 1, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!