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Lauterbach und Seehofer zu Corona-Politik

Berlin. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) hat vier Jahre nach dem Beginn der Coronapandemie Fehler der Politik eingeräumt. »Der größte Fehler war, dass wir bei den Kindern zum Teil zu streng gewesen sind und mit den Lockerungsmaßnahmen wahrscheinlich etwas zu spät angefangen haben«, sagte er dem Spiegel. Es hätte mehr getan werden müssen, um Bildungsdefizite zu vermeiden. Der damalige Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) sagte, man habe »Entscheidungen getroffen, denen ich heute nicht mehr zustimmen würde«, etwa die nächtliche Ausgangssperre. Auch müsse man mit »Forderungen nach einer Zwangsimpfung« sehr vorsichtig sein. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 09.03.2024, Seite 4, Inland

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