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Flugverkehr bestreikt, Lufthansa zieht Bilanz

Berlin. Der Flugverkehr in Deutschland war am Donnerstag von mehreren Streiks betroffen. Zum einen trat das Sicherheitspersonal nicht nur, wie angekündigt, an den Flughäfen in Frankfurt und München in den Ausstand, sondern auch in Düsseldorf. Dort hatte es keine Vorwarnung gegeben. Die meisten der 320 geplanten Flüge mussten gestrichen oder verschoben werden. Zum anderen begann ein Warnstreik des Lufthansa-Bodenpersonals. Die Airline wollte zehn bis 20 Prozent des ursprünglichen Flugplans umsetzen. Dieser Streik soll bis Sonnabend, 7.10 Uhr, andauern. Die Lufthansa habe durch Warnstreiks in diesem Jahr bisher rund 100 Millionen Euro Verlust gemacht, sagte Finanzvorstand Remco Steenbergen am Donnerstag bei der Vorstellung der Bilanz für 2023. Im vergangenen Jahr stieg der Umsatz des Konzerns im Vergleich zu 2022 um 15 Prozent auf 30,9 Milliarden Euro; der Gewinn sogar um 112 Prozent auf 1,67 Milliarden Euro – der dritthöchste der Firmengeschichte. Die erste Dividende seit 2019 soll bei 30 Cent pro Aktie liegen. Demnächst wird bei der Lufthansa zum Arbeitskampf des Boden- der des Kabinenpersonals kommen. Das hat sich am Mittwoch in einer Urabstimmung für den Streik entschieden. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 08.03.2024, Seite 5, Inland

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