-
07.03.2024
- → Inland
Nach Tesla-Vorfall: Industrie fordert besseren Schutz
Berlin. Nach dem mutmaßlichen Anschlag auf die Stromversorgung des Tesla-Werks in Grünheide bei Berlin am Dienstag fordert die deutsche Industrie einen besseren Schutz der Infrastruktur. Martin Wansleben, Hauptgeschäftsführer der Deutschen Industrie- und Handelskammer, forderte am Mittwoch die zeitnahe Verabschiedung des geplanten Gesetzes zum Schutz strategisch wichtiger Infrastrukturen. Nach dem Brand an einem Hochspannungsmast ist die Produktion der Tesla-Fabrik für mehrere Tage lahmgelegt. Die »Vulkangruppe Tesla abschalten!«, bekannte sich zu der Tat. Viele Politiker warnten vor einem »gefährlichen Linksextremismus«. (Reuters/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!