-
05.03.2024
- → Inland
»Demokratiefördergesetz«: FDP signalisiert Bedenken
Berlin. In der FDP wachsen die Bedenken gegen das vom Bundeskabinett im Dezember 2022 auf den Weg gebrachte sogenannte Demokratiefördergesetz. Ein Gutachten der Wissenschaftlichen Dienste des Bundestages bestätige »meine von Anfang an vorgetragenen Bedenken«, sagte die FDP-Bundestagsabgeordnete Linda Teuteberg am Montag gegenüber dpa. In dem Gutachten heißt es, die Frage der Gesetzgebungskompetenz des Bundes in Sachen »Demokratieförderung« sei »lebhaft umstritten«. Der Bund habe hier keine Kompetenz, sagte Teuteberg. Zuvor hatte sich bereits FDP-Vize Wolfgang Kubicki kritisch zu dem Gesetzentwurf geäußert. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!