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28.02.2024, 19:35:37 / Inland

Scholz bekräftigt: Keine deutschen Soldaten in die Ukraine

Doch nicht so einig: Bodentruppen in die Ukraine zu schicken, ge
Doch nicht so einig: Bodentruppen in die Ukraine zu schicken, geht Scholz dann doch zu weit (Paris, 26.2.2024)

Berlin. Bundeskanzler Olaf Scholz bekräftigt, dass sein Nein zu einer Entsendung von Bodentruppen in die Ukraine eine unverrückbare rote Linie ist. »Um es klipp und klar zu sagen: Als deutscher Bundeskanzler werde ich keine Soldaten unserer Bundeswehr in die Ukraine entsenden«, sagte er am Mittwoch in einer Videobotschaft. »Das gilt. Darauf können sich unsere Soldatinnen und Soldaten verlassen. Und darauf können Sie sich verlassen«, so Scholz weiter.

Die NATO werde nicht zur Kriegspartei werden. Berlin sei sich mit den Verbündeten einig: »Wir wollen nicht, dass der Krieg Russlands gegen die Ukraine zu einem Krieg zwischen Russland und der NATO wird.«


Am Montag hatte der französische Präsident Emmanuel Macron nach einem Treffen von etwa 20 Staats- und Regierungschefs in Paris den Einsatz von Bodentruppen nicht prinzipiell ausgeschlossen. Scholz hatte das schon am Dienstag umgehend zurückgewiesen. Man habe sich auch für die Zukunft darauf verständigt, »dass es keine Bodentruppen, keine Soldaten auf ukrainischem Boden geben wird, die von europäischen Staaten oder von NATO-Staaten dort hingeschickt werden«. (dpa/jW)

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