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Londons Ruanda-Plan deutlich teurer

London. Der Asylpakt zur Abschiebung irregulär eingereister Migranten nach Ruanda kostet die britischen Steuerzahler nach Einschätzung des Rechnungshofs bis zu einer halben Milliarde Pfund Sterling (584 Millionen Euro). Dazu könnten noch Hunderttausende Pfund pro Asylsuchendem kommen, wie der Rechnungshof am Freitag mitteilte. Die konservative Regierung hatte bisher Kosten in Höhe von 290 Millionen Pfund bestätigt, weigerte sich aber mitzuteilen, wieviel mehr Geld London Ruanda zugesagt hat. Die Opposition reagierte empört. »Dieser Bericht deckt den nationalen Skandal auf, den die Tories zu vertuschen versuchen«, sagte die innenpolitische Sprecherin der Labour-Partei, Yvette Cooper. Sie betonte, es würde voraussichtlich nur ein Prozent der Asylsuchenden mit einigen symbolischen Flügen nach Ostafrika geschickt, falls der Plan überhaupt je in Kraft trete. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 02.03.2024, Seite 7, Ausland

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