Zum Inhalt der Seite

Hungerstreik in Tegel beendet

Berlin. Der in der Justizvollzugsanstalt Tegel einsitzende Andreas Krebs hat seinen Hungerstreik beendet. Das teilte die Berliner Sektion der Roten Hilfe am Mittwoch abend mit. Krebs war in den Hungerstreik getreten, um gegen Schikanen der Anstaltsleitung, Isolationsversuche und die Nichtaushändigung linker Publikationen zu protestieren. Außerhalb des Gefängnisses kam es in den vergangenen Wochen zu mehreren Solidaritätsbekundungen durch Unterstützer. Nach 30 Tagen im Hungerstreik hat Krebs nach Angaben der Roten Hilfe nun schriftlich mehrere Zugeständnisse der Anstaltsleitung erhalten. (jW)

→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 01.03.2024, Seite 4, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!