Zum Inhalt der Seite
Film

Auch in Frankreich

Der Thriller »In der Nacht des 12.« gehört zu den Favoriten für die Césars, die nationalen Filmpreise Frankreichs. Der Film des in Deutschland geborenen französischen Regisseurs Dominik Moll geht mit zehn Nominierungen in das Rennen, darunter in den Kategorien Bester Film, Beste Regie und Beste Literaturverfilmung. Das gab die Académie des César am Mittwoch bekannt. Das Drama, das in Cannes 2022 Premiere feierte, greift das Thema Femizid auf. Es erzählt die Geschichte eines unaufgeklärten Verbrechens. Eine junge Frau war bei lebendigem Leib verbrannt worden. Der Film konkurriert mit der Kriminalkomödie »L’Innocent« (Der Unschuldige) von Louis Garrel mit elf Nominierungen. Als beste Schauspielerin wurde unter anderem Juliette Binoche für ihre Rolle in dem Film »Wie im echten Leben« nominiert. Für seine Leistung in »November« über die Pariser Terroranschläge 2015 geht Jean Dujardin ins Rennen als bester Schauspieler. Die César-Filmpreise werden am 24. Februar vergeben. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 26.01.2023, Seite 11, Feuilleton

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!