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Studie: Millionen Tote durch Luftverschmutzung

München. Luftverschmutzung und Belastung der Umwelt mit Schwermetallen verursachen einer Studie zufolge mehr als neun Millionen Todesfälle jährlich. Über die im Fachmagazin Lancet Planetary Health veröffentlichte Untersuchung berichtete am Montag die Ludwigs-Maximilian-Universität (LMU) München. Nach Angaben des an der Studie beteiligten LMU-Forschers Stephan Böse-O'Reilly sterben allein an Blei weltweit mehr Menschen als an Malaria. Mehr als 90 Prozent der Todesfälle entfallen demnach auf Länder mit niedrigen oder mittleren Einkommen der Bevölkerung. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 28.06.2022, Seite 2, Inland

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