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Hanau-Ausschuss setzt auf Bundesanwalt

Wiesbaden. Der Untersuchungsausschuss des Hessischen Landtags zu den rassistisch motivierten neun Morden in Hanau 2020 erhofft sich einen deutlichen Schub für die Aufklärungsarbeit durch die Befragung des Generalbundesanwalts. Der Behördenchef und ein Dezernent sollen am 4. Juli in voraussichtlich in nichtöffentlicher Sitzung befragt werden, sagte der Ausschussvorsitzende Marius Weiß (SPD) am Montag in Wiesbaden. Dabei werde es unter anderem um ein Video aus einem Polizeihubschrauber gehen, das dem Ausschuss nicht übermittelt worden sei. Die Befragung soll sich auch um Aktenschwärzungen und die Klassifizierung von weiterem Material drehen. Am 19. Februar 2020 hatte ein 43jähriger Deutscher in Hanau neun Menschen aus rassistischen Motiven erschossen. Danach tötete er seine Mutter und sich selbst. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 21.06.2022, Seite 4, Inland

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