-
15.09.2021
- → Inland
Bayern: Regierung lobt Polizeieinsatz bei IAA
München. Der Leiter der Bayerischen Staatskanzlei, Florian Herrmann (CSU), hat Kritik an den Polizeieinsätzen rund um die Automesse IAA in München zurückgewiesen. Diese sei »nicht nachvollziehbar«, sagte er am Dienstag nach einer Sitzung des Kabinetts in München. Das Konzept habe sich »hervorragend bewährt«, die IAA sei »überwiegend störungsfrei« verlaufen. Bei den Polizeieinsätzen in München und im Umland waren vergangenen Sonnabend beim Einsatz von Pfefferspray und Schlagstöcken gegen Demonstrierende zahlreiche Menschen, darunter Demosanitäter und Journalisten, verletzt worden. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!