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Berlin: Neonazi nach Angriff festgenommen

Berlin. Nach einer mutmaßlich rassistisch motivierten Messerattacke sitzt einer der führenden Köpfe der gewaltbereiten Berliner Neonaziszene in Untersuchungshaft. Wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilten, wurde dem 28jährigen am Dienstag ein Haftbefehl übermittelt. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, einen 35 Jahre alten Jamaikaner am vergangenen Sonntag im Berliner Stadtteil Rudow rassistisch beleidigt und anschließend mit einem Messer am Hals verletzt zu haben. Das Opfer kam mit einer Schnittverletzung zur ambulanten Behandlung ins Krankenhaus. Nach Informationen der Berliner Morgenpost aus dem Umfeld der Sicherheitsbehörden handelt es sich bei dem inhaftierten Faschisten um den als Führungsfigur der militanten Neonaziszene geltenden Maurice P. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 08.07.2021, Seite 4, Inland

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