Zum Inhalt der Seite

Mali: Aufstockung für Bundeswehr-Einsatz

Berlin. Die Bundesregierung will das Truppenkontigent für den »Ausbildungseinsatz« der EU in Mali um 150 Soldaten auf insgesamt 600 erhöhen. Das geht aus einem Entwurf hervor, über den das Bundeskabinett am Mittwoch entscheiden will, wie das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) am Dienstag berichtete. Die Bundesrepublik würde demnach nicht nur ein neues militärisches Ausbildungszentrum eröffnen sondern auch Soldaten aus Mali sowie den Nachbarländern für Kampfeinsätze ausbilden. Der Einsatzschwerpunkt der Bundeswehr verlagere sich nun »in rasantem Tempo von Afghanistan in Richtung Sahelzone«, sagte Bundestagsfraktionsvize der Union, Johann Wadephul, gegenüber RND. Die Bundeswehr ist seit 2013 an Einsätzen in Mali beteiligt und möchte ab Juli auch die Führung des Einsatzes im westafrikanischen Binnenstaat übernehmen (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 21.04.2021, Seite 1, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!