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NATO-Außenminister beraten zu Russland

Brüssel. Die Außenminister der 30 NATO-Staaten haben am Mittwoch zum Abschluss eines zweitägigen Treffens in Brüssel über den weiteren Umgang mit Russland beraten. Konkret ging es dabei unter anderem um die Frage, wie das aus Sicht des Kriegsbündnisses »aggressive Verhalten« des Landes gestoppt werden könne. Für Berlin sei es wichtig, dass es eine geschlossene Antwort der NATO auf »russische Aggression und Desinformation« gebe, sagte Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) am Rande der Beratungen. Genauso sei man aber auch der Auffassung, dass man mit Russland im Dialog bleiben müsse. Der neue US-Außenminister Antony Blinken  erklärte ebenfalls: Wo es vorteilhaft für die eigenen Interessen sei, wolle man mit Moskau zusammenarbeiten. Gleichzeitig werde man sich dafür einsetzen, Russland für sein »rücksichtsloses und feindseliges Verhalten« zur Rechenschaft zu ziehen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 25.03.2021, Seite 1, Ausland

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