Zum Inhalt der Seite

Poesie in Erlangen

Beim 40. Erlanger Poetenfest wurden bis Sonntag rund 7.000 Besucherinnen und Besucher gezählt – mehr als halb soviel wie in den Vorjahren, womit die Veranstalter aufgrund der besonderen Situation »sehr zufrieden« sind. Die Lesungen und Diskussionen mit Autoren wie Marcel Beyer, Ulrike Almut Sandig oder Peter Stamm fanden unter freiem Himmel statt. Dauerregen und herbstliche Temperaturen waren für die Zuschauer eine Herausforderung. Da der ebenfalls vom Kulturamt der Stadt organisierte Comicsalon in diesem Jahr hatte abgesagt werden müssen, spielte die graphische Literatur eine besondere Rolle. Mawil präsentierte seine Hommage »Lucky Luke sattelt um«, die diesjährigen Max-und-Moritz-Preisträgerinnen Julia Bernhard, Lisa Frühbeis und Anke Kuhl lasen aus ihren prämierten Werken. Im öffentlichen Raum war das Fest mit Installationen des Kriegsfotografen Wolf Böwig präsent, der die Aufmerksamkeit etwa auf die Flüchtlingslager an den EU-Außengrenzen lenkte. (jW)

→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 02.09.2020, Seite 10, Feuilleton

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!