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Wer blieb da?

Von diesem Wochenende an zeigt der RBB immer sonntags, 23.30 Uhr, jeweils einen der neueren Filme über die »Kinder von Golzow«. Insgesamt werden zehn der mehr als 20 Dokumentarfilme aus der legendären Reihe zu sehen sein (auch in der Mediathek). Die einzigartige Langzeitbeobachtung begann im Sommer 1961 mit der Einschulung von 18 Mädchen und Jungen in dem kleinen Ort Golzow im Oderbruch nahe der polnischen Grenze. Filmemacher Winfried Junge und sein Team verfolgten über die Jahrzehnte den Alltag der Protagonisten vom Lernen des Alphabets über Jugendweihen bis zu Hochzeiten, den Geburten eigener Kinder, Krankheiten und Tod. In der RBB-Retrospektive werden Lebenswege nach dem Mauerfall verfolgt. Von Marieluise, Elke, Karin, Gudrun oder Willy. Wer blieb, wer zog weg, was wurde aus beruflichen und persönlichen Träumen? Anlass der Reihe ist der 85. Geburtstag des Filmemachers Junge am 19. Juli. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 13.06.2020, Seite 11, Feuilleton

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