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Aus: Ausgabe vom 28.02.2020, Seite 11 / Feuilleton

Wo wir leben

Im Rahmen der Berlinale wurde am Donnerstag abend Natalija Yefimkina für ihren Dokfilm »Garagenvolk« mit dem Heiner-Carow-Preis geehrt. Der Film über Nutzer einer maroden Garagenanlage in einem Bergarbeiterort im Norden Russlands (jW vom Dienstag) läuft heute noch einmal in der Sektion »Perspektive Deutsches Kino«. Yefimkina zeige »Bilder von metaphorischer Dimension«, heißt es in der Begründung der Jury. Nicht die Figuren des Films lebten »in einer Parallelwelt, sondern wir«. (jW)

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