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Trauerfeier für Peter Schreier

Foto: Oliver Killig/dpa
Trauerfeier für einen Ausnahme-Kruzianer

Dresden. Bei einer Trauerfeier in der Dresdner Kreuzkirche nahmen am Mittwoch rund 3.000 Menschen Abschied von dem weltbekannten Opernsänger, Oratorien- und Liedinterpreten Peter Schreier (1935–2019). Lange Schlangen bildeten sich vor der Wirkungsstätte des Kreuzchores, dessen Mitglied der Sänger 1945 bis 1954 war. Kantor Roderich Kreile würdigte den Tenor, der am 25. Dezember nach langer Krankheit gestorben war, im schließlich fast voll besetzten Gotteshaus als einen »Mann höchster musikalischer Gestaltungskraft, welche Aufgabe und Rolle er auch übernahm«. Zum Abschluss sangen die 80 Kruzianer im Altarraum den Schlusschoral aus Bachs Johannespassion, die Schreier 2018 in der Leipziger Thomaskirche noch selbst dirigiert hatte. Die jungen Sänger umringten dabei den schlichten Eichensarg mit den Überresten des Ausnahme-Kruzianers. Die Beisetzung soll später im Familienkreis erfolgen. (dpa/jW)

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Erschienen am 09.01.2020, Feuilleton

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