-
08.08.2019
- → Ausland
China will Lage in Hongkong stabilisieren
Beijing. Nach neun Wochen anhaltender Proteste sieht die chinesische Regierung ihre Sonderverwaltungszone Hongkong in der »schwierigsten Situation« seit der Rückgabe der ehemaligen britischen Kronkolonie 1997. Das Wichtigste sei nun, »den Sturm zu stoppen und die Lage zu stabilisieren«, sagte Zhang Xiaoming, der Chef der für Hongkong zuständigen Behörde, am Mittwoch laut dem chinesischen Staatssender CCTV. China werde »nicht untätig danebensitzen«, wenn sich die Situation weiter zuspitze. Beijing hatte bereits zuvor mehrfach Warnungen ausgesprochen, die Lage so schnell es geht zu normalisieren. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!