-
08.08.2019
- → Ausland
Mosambik feiert Friedensvertrag
Maputo. Bei einer feierlichen Zeremonie haben die Regierung unter Präsident Filipe Nyusi und der Anführer der Renamo, Ossufo Momade, in Mosambik einen Friedensvertrag unterzeichnet. Dazu erschienen zahlreiche internationale Gäste auf dem Platz des Friedens, unter ihnen die Präsidenten von Südafrika und Ruanda, Cyril Ramaphosa und Paul Kagame. Tausende Menschen wohnten der Unterzeichnung bei. Am vergangenen Donnerstag hatten Nyusi und Momade bereits ein Dokument für eine Einstellung der Feindseligkeiten unterzeichnet. Der Friedensvertrag sieht unter anderem vor, dass einige Angehörige der Renamo-Milizen in die Armee und die Polizei des Landes integriert werden. Anderen soll mit einer finanziellen Hilfe der Übergang ins zivile Leben erleichtert werden. Die Renamo, ursprünglich in den 1970er Jahren als antikommunistische Guerillatruppe von den weißen Rassistenregimen in Südafrika und dem damaligen Rhodesien (dem heutigen Simbabwe) gegen die zu dieser Zeit marxistische Befreiungsfront Frelimo aufgebaut, ist inzwischen stärkste Oppositionspartei in Mosambik. (AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!