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Nordkorea fordert von Spanien Ermittlungen

Seoul. Die DVR Korea hat den Einbruch in ihre Botschaft in Spanien am 22. Februar als »schwerwiegenden terroristischen Angriff« bezeichnet. Das Außenministerium in Pjöngjang habe die spanischen Behörden aufgerufen, die Ermittlungen »auf verantwortungsvolle Weise durchzuführen, um die Terroristen und ihre Drahtzieher zur Rechenschaft zu ziehen«, wie die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap am Sonntag unter Berufung auf staatliche Medien im Nachbarland berichtete. Bei dem Überfall, der kurz vor dem Gipfeltreffen von US-Präsident Donald Trump und Nordkoreas Staatschef Kim Jong Un stattfand, waren mehrere Personen in die Botschaft eingedrungen und hatten Festplatten sowie Dokumente gestohlen. Im Internet hatte sich die Antiregierungsgruppe »Free Joseon« dazu bekannt und angegeben, »Informationen von hohem potentiellem Wert« an das FBI in den USA weitergegeben zu haben. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 01.04.2019, Seite 1, Ausland

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