-
22.01.2019
- → Ausland
ELN-Guerilla bekennt sich zu Anschlag
Bogotá. Die Nationale Befreiungsarmee (ELN) Kolumbiens hat sich zu dem Bombenanschlag auf eine Polizeiakademie in der Hauptstadt Bogotá bekannt. Die Guerillaorganisation veröffentlichte in der Nacht zu Montag eine entsprechende Erklärung auf ihrer Internetseite. Die Tat sei eine rechtmäßige Reaktion auf die Attacken der Regierungstruppen gewesen, heißt es in dem Text. Zugleich bekräftigt die Gruppierung ihre Bereitschaft zu einem bilateralen Waffenstillstand. Die Regierung hatte die ELN bereits zuvor für den Anschlag verantwortlich gemacht, der am vergangenen Donnerstag 21 Todesopfer gefordert hatte. (AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!