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Verfahren in Erl

Gegen die Tiroler Festspiele Erl seien »an die 100 Strafverfahren« wegen illegaler Beschäftigung und nicht bezahlter Sozialabgaben anhängig, sagte Bezirkshauptmann Christoph Platzgummer der Tiroler Tageszeitung (Mittwochausgabe). In der Vergangenheit waren in Erl viele Musiker und Künstler aus Osteuropa beschäftigt. Nun wurde den Festspielen die Beschäftigung von Bürgern aus Nicht-EU-Staaten untersagt. Zudem steht Intendant Gustav Kuhn (72) im Verdacht der sexuellen Übergriffigkeit. Fünf Musikerinnen hatten von »unerwünschten Küssen«, einem »Griff zwischen die Beine«, »Mobbing«, »Demütigung und Schikane« berichtet. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 30.08.2018, Seite 10, Feuilleton

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