Aus: Ausgabe vom 14.07.2018, Seite 2 / Inland

Stellen für Meldung von Antisemitismus geplant

Düsseldorf. In allen großen Städten der BRD soll es künftig Anlaufstellen zur Meldung antisemitischer Vorfälle geben, die unterhalb der Strafbarkeitsgrenze liegen. Es dürfe in der Gesellschaft »keine Gleichgültigkeit gegenüber antisemitischen Übergriffen herrschen«, sagte der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung, Felix Klein, der Rheinischen Post (Freitagausgabe). »Mein Ziel ist es, dass wir einen Überblick bekommen, wie viele antisemitische Vorfälle es unterhalb der Strafbarkeitsgrenze gibt – beispielsweise Pöbeleien, Schmierereien oder Anfeindungen«, so Klein. Die Anlaufstellen sollen durch Mittel des Bundesfamilienministeriums finanziert werden. (AFP/jW)

Der richtige Begleiter für den Sommer im Marx-Jahr!

Unser Aktionsabo der gedruckten Ausgabe (62 Euro statt 115,20 Euro): Sechs Tage in der Woche, mit vielen Hintergründen und Analysen, mit thematischen Beilagen und am Wochenende acht Seiten extra. Das Abo endet nach drei Monaten automatisch. Als Zugabe gibt es das Buch »Marx to go« aus dem Verlag Neues Leben.

Infos und Verweise zu diesem Artikel:

Leserbriefe zu diesem Artikel:

  • Hans Birnbaum: Rassismusmeldestelle Besser wäre eine Meldestelle gegen Fremdenfeindlichkeit, Chauvinismus, Rassismus überhaupt. Das allerdings würde bedeuten, dass der Staat Israel als Vorposten der westlichen Wertekriegsverbrechergemei...
Mehr aus: Inland