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Comic

Wissenswertes aus Erlangen

Beim 18. Internationalen Comic-Salon in Erlangen wurden von Donnerstag bis Sonntag etwa 30.000 Besucher gezählt, wie die Stadt Erlangen mitteilte. Aussteller und Veranstalter seien mit der »Resonanz sehr zufrieden«. Im Mittelpunkt des alle zwei Jahre stattfindenden Festivals stand diesmal das Genre der Comicreportage, dem sich eine Ausstellung mit Werken von Künstlerinnen und Künstlern wie Joe Sacco, Guy Delisle und Sarah Glidden widmete. Besonders gut besucht waren nach Angaben der Veranstalter die Ausstellungen von Greser & Lenz, Marc-Antoine Mathieu, Jeff Lemire und Flix. Am Freitag waren beim größten Festival für grafische Literatur im deutschsprachigen Raum die »Max und Moritz«-Preise vergeben worden. Den Preis für den besten deutschsprachigen Comickünstler erhielt Reinhard Kleist. Als bester internationaler Comic wurde »Esthers Tagebücher: Mein Leben als Zehnjährige« des Franzosen Riad Sattouf geehrt. Nach Einschätzung des Jurors Christian Gasser wird diese Tagebuchserie in 20 Jahren »zur Standardlektüre angehender Soziologen« gehören. In Frankreich sind bereits drei von geplanten acht Teilen erschienen, auf Deutsch ist zum Salon in Erlangen Band zwei (»Mein Leben als Elfjährige«) herausgekommen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 05.06.2018, Seite 10, Feuilleton

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