Zum Inhalt der Seite

Post-Konkurrenten zu Briefporto

Bonn. Das Briefporto der Post sorgt einmal mehr für Streit. Am Wochenende gab es Gerüchte über eine Erhöhung der Entgelte von 70 auf 80 Cent ab 2019. Die Post sprach von Spekulationen. Am Montag legten der Bundesverband Paket und Expresslogistik (BIEK) sowie mehrere Wettbewerber nach: In einem offenen Brief an Bundesnetzagenturchef Jochen Homann kritisieren sie die Entgelte der Post, die aus ihrer Sicht zu hoch sind. Mit den Gewinnen, die die Post im Briefgeschäft erziele, könne sie ihr Paketgeschäft subventionieren. Die Post wies die Vorwürfe als »haltlos« zurück. Nur in fünf der 28 EU-Mitgliedsstaaten sei das Porto für den Standardbrief günstiger als in Deutschland. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 29.05.2018, Seite 5, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!