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Niederlande

MH-17-Ermittler beschuldigen Russland

Bunnik. Vier Jahre nach dem Abschuss des Passagierflugs MH 17 über der Ostukraine konzentrieren sich die internationalen Ermittlungen auf Angehörige der russischen Streitkräfte. Die Rakete, mit der die Boeing abgeschossen worden war, stammte aus Beständen der 53. Flugabwehrbrigade der Russischen Föderation in Kursk, sagte der niederländische Chefermittler Wilbur Paulissen am Donnerstag in Bunnik bei Utrecht. »Wir untersuchen nun gezielt, inwieweit die betreffende Brigade selbst aktiv am Abschuss der Maschine beteiligt war«, sagte der leitende Staatsanwalt Fred Westerbeke. Russland weist alle Vorwürfe entschieden zurück. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 25.05.2018, Seite 2, Ausland

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