-
17.05.2018
- → Inland
Strafverfahren gegen S-Bahn-Kontrolleure
Berlin. Die Berliner Justiz hat in mehreren Fällen Anklage wegen mutmaßlicher Gewalttaten, Beleidigungs- und Betrugsdelikten gegen Fahrkartenkontrolleure des öffentlichen Personennahverkehrs erhoben. Wie der Tagesspiegel (Mittwochausgabe) berichtete, hat die Staatsanwaltschaft in sieben Fällen mit insgesamt zehn Betroffenen Strafverfahren eingeleitet. Vier Anklagen wurden demnach bereits vom Gericht zugelassen. Eine erste Hauptverhandlung sei für den heutigen Donnerstag angesetzt. Dem Artikel zufolge seien vor allem die S-Bahn und die Mitarbeiter der von ihr mit dem Kontrolldienst beauftragten Sicherheitsfirma Wisag betroffen. (jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!