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Korruptionsverdacht beim BAMF

Bremen. Im Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) gibt es einen Korruptionsverdacht. Die suspendierte Leiterin der Außenstelle Bremen soll in rund 1.200 Fällen Asyl gewährt haben, obwohl die Voraussetzungen nicht vorlagen, bestätigte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft am Freitag entsprechende Medienberichte. Ob Geld das Motiv für die Taten war, sei noch völlig offen. Das Verfahren laute auf Verdacht der bandenmäßigen Verleitung zur missbräuchlichen Asylantragstellung sowie wegen des Vorwurfs von Bestechung und Bestechlichkeit. Fünf weitere Personen stünden demnach ebenfalls im Fokus der Ermittlungen. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 21.04.2018, Seite 4, Inland

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