Jetzt drei Wochen gratis lesen.
Gegründet 1947 Donnerstag, 22. April 2021, Nr. 93
Die junge Welt wird von 2503 GenossInnen herausgegeben
Jetzt drei Wochen gratis lesen. Jetzt drei Wochen gratis lesen.
Jetzt drei Wochen gratis lesen.
Aus: Ausgabe vom 11.12.2017, Seite 15 / Politisches Buch

Neu erschienen

Geraer Dialog

Das Bulletin des »Geraer sozialistischen Dialogs«, eines Zusammenschlusses in der Partei Die Linke, stellt sein Erscheinen ein. Im aktuellen Heft erinnert die Redaktion an die erste Ausgabe vor 15 Jahren. Die Forderung von damals, »die Partei in einem Erneuerungsprozess wieder auf Linkskurs zu bringen«, sei »eine Mahnung, die heute wieder – unter anderen Umständen – hochaktuell ist«. Über den öffentlich ausgetragenen Richtungsstreit der Parteispitze schreibt jW-Mitarbeiter Michael Mäde: »Die Regierungslinke, die aus einer ernsthaften strategischen Debatte nichts zu gewinnen, aber viel zu verlieren hätte, ist sichtlich bemüht, zur Tagesordnung überzugehen, oder eben wohlfeil auf Wagenknecht und Lafontaine einzuschlagen.« Der »Liebknecht-Kreis Sachsen« erinnert daran, dass der dortige Landesverband seit 2009 rund ein Drittel der Wählerstimmen eingebüßt habe. Für einen »Aufbruch statt weiter so« stellen die Autoren zehn Thesen zur Diskussion. (jW)

Bulletin Geraer Sozialistischer Dialog, Ausgabe 53, 44 S., Spendenempfehlung ein Euro, Bezug: Joachim Traut, Robert-Koch-Straße 25, 98527 Suhl, E-Mail: joachim.traut@t-online.de

W & F

Das Titelthema der Zeitschrift W & F, Wissenschaft und Frieden, lautet »eingefrorene Konflikte«. Insbesondere im postsowjetischen Raum seien etliche »De-facto-Staaten« entstanden, denen völkerrechtlich die Anerkennung versagt bleibe. Aber auch die Situation in Nordirland und Kaschmir wird beleuchtet. außerdem werden Anregungen für die Konfliktlösung aus der Geschichte der zu Finnland gehörenden Ålandinseln vorgestellt. Weitere Themen sind der Vertrag über nukleare Mittelstreckenwaffen, der vor 30 Jahren von Sowjetunion und USA unterzeichnet wurde, sowie die Erkämpfung des Grundrechts auf Kriegsdienstverweigerung vor 70 Jahren. Im beiliegenden Dossier geht es um »Transhumanismus und Militär«. »Transhumanismus ist eine weltweite philosophisch-futuristische Bewegung mit dem Ziel, die physischen und intellektuellen Grenzen heutiger Menschen zu überwinden«, erläutern die Autoren. Neben vielerlei zivilen Motiven, die von der Bekämpfung von Krankheiten bis zur Erreichung der Unsterblichkeit reichen, würden auch kriegerische Ziele verfolgt. (jW)

Wissenschaft und Frieden, Heft 4/2017, 9 Euro. Bezug: W & F, Beringstr. 14, 53113 Bonn, E-Mail: buero-bonn@wissenschaft-und-frieden.de

Ähnliche:

  • Guten Morgen, Novemberblues: Kanzlerin und CDU-Chefin Merkel am ...
    21.11.2017

    Time to say goodbye

    Ende der Ära Merkel? Nach Platzen der Sondierungsgespräche für Koalition von Union, FDP und Grünen fordert SPD Neuwahlen. Alle anderen fürchten sie
  • AfD-Fraktionschef Björn Höcke (links) mit den AfD-Abgeordneten W...
    21.10.2017

    »Vor allem Juristen sind in der AfD-Fraktion«

    In Thüringen führt die Partei den Begriff der »Etablierten« gegen ihre Feinde ins Feld. Ihren ­eigenen Politikern fehlt es an nichts. Gespräch mit Johanna Scheringer-Wright
  • 17.10.2002

    Nirgendwo Triumph

    Am Beginn des Weges aus ihrer Krise? Die PDS nach dem Geraer Parteitag

Mehr aus: Politisches Buch