Zum Inhalt der Seite

Nigerianische Migranten aus Libyen geflogen

Lagos. Mehr als 400 in Libyen festsitzende Migranten sind von der Internationalen Organisation für Migration (IOM) in ihr Herkunftsland Nigeria geflogen worden. Eine Gruppe von rund 260 Migranten sei am Mittwoch in Lagos gelandet, knapp 150 weitere seien bereits am Dienstag angekommen, erklärte der Sprecher der nigerianischen Katastrophenschutzbehörde, Ibrahim Farinloye. Die IOM hat dieses Jahr bereits rund 14.000 Menschen aus Libyen ausgeflogen. Berichte über Sklavenhandel mit afrikanischen Migranten hatten zuletzt international für Empörung gesorgt. Die EU hatte deshalb einen »Evakuierungsplan« in Aussicht gestellt. (dpa/jW)

→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 07.12.2017, Seite 2, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!