Aus: Ausgabe vom 21.03.2017, Seite 11 / Feuilleton

Die andere Hälfte

Die Geschäftsführerin der Documenta GmbH, Annette Kulenkampff, kommt offenkundig mit den Subventionen nicht hin. Dass sich die alle fünf Jahre in Kassel stattfindende Kunstschau »zur Hälfte selbst finanzieren muss, ist auf Dauer nicht tragfähig«, sagte Kulenkampff der Deutschen Presseagentur. Für die in diesem Jahr stattfindende Documenta 14 gibt es einen Finanzrahmen von 34 Millionen Euro. Rund die Hälfte des Geldes kommt vom Land Hessen, der Stadt Kassel und der Kulturstiftung des Bundes. Die andere Hälfte muss die Documenta selbst erwirtschaften. Kulenkampff: »Im Verhältnis zur Finanzierung von Theatern ist die Documenta durch die öffentliche Hand unterfinanziert.« (dpa/jW)

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