Aus: Ausgabe vom 21.03.2017, Seite 14 / Feuilleton

Vorschlag

Damit Ihnen das Hören und Sehen nicht vergeht

Georg Tischendorf pflegt Ida Lenze nach der Notoperation: »Chari
Georg Tischendorf pflegt Ida Lenze nach der Notoperation: »Charité«

No-Name oder Marke?

Der große Lebensmittel-Test

Lachs, Champagner und Sushi: Sogenannten Luxus gibt es auch beim Discounter. Aber kann das gut sein? Büffelmozzarella etwa gilt als aromatisch und gesund. Doch die Wasserbüffel sind anspruchsvoll, und für die männlichen Kälber der Tiere gibt es keinen Markt: Sie landen buchstäblich in der Tonne.

ZDF, 20.15

Charité (1+2)

Barmherzigkeit / Kaiserwetter

Mit letzter Kraft schleppt sich die mittellose Waise Ida Lenze (Alicia von Rittberg) mit einer akuten Blinddarmentzündung in die Berliner Charité, wo ihr der junge Stabsarzt Emil Behring (Matthias Koeberlin) mit einer Notoperation das Leben rettet. Er ist einer der wenigen, die diesen revolutionären operativen Eingriff beherrschen. Behring bewirbt sich um die Mitarbeit beim berühmten Institutsleiter Robert Koch (Justus von Dohnányi). Die Stelle in Kochs Labor bekommt jedoch Behrings Rivale Paul Ehrlich (Christoph Bach). Historische Krankenhausserie in der Regie von Sönke Wortmann. So wird es denn auch werden.

Das Erste, 20.15

Am Anfang waren’s sechs: die Römischen Verträge

Am 25. März 1957 unterzeichneten die Vertreter Frankreichs, Italiens, der BRD und der Beneluxstaaten in Rom die Gründungsverträge der EWG. Der Moment gilt als Geburtsstunde der Europäischen Union. Die Hintergründe der Verhandlungen zwischen den sechs Gründerstaaten waren bis dato durch Geheimhaltungspflicht geschützt. Nun wurden sie enthüllt und bringen neue Erkenntnisse. Der Schriftsteller Grégoire Polet und der Regisseur Martin Fraudreau haben auf Grundlage der nun zugänglichen Dokumente eine Fiktion ersonnen, in denen sie die von 1950 bis 1957 währenden Verhandlungen nacherzählen.

Arte, 22.00

Das Ende der Geduld

Eigentlich wollte die Jugendrichterin Corinna Kleist dem kleinen Bruder eines Berliner Drogenbosses eine Chance geben. Doch mit ihrem Einsatz löst sie eine Lawine der Gewalt aus. Nur weil das Thema von den Rechten gefressen worden ist, heißt es nicht, dass es kein Thema ist. Der Film beruht auf der wahren Geschichte der Jugendrichterin Kirsten Heisig. In ihrem Buch »Das Ende der Geduld« forderte sie eine Debatte über die Bekämpfung von Jugendkriminalität. Eine Verschärfung der Gesetze lehnte sie strikt ab. Mit Martina Gedeck (Corinna Kleist). Regie: Chri­stian Wagner.

Das Erste, 23.05

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