Die XXVI. RLK-Konferenz findet statt
Gegründet 1947 Sa. / So., 31. Oktober / 1. November 2020, Nr. 255
Die junge Welt wird von 2422 GenossInnen herausgegeben
Die XXVI. RLK-Konferenz findet statt Die XXVI. RLK-Konferenz findet statt
Die XXVI. RLK-Konferenz findet statt

Leserbriefe

Liebe Leserin, lieber Leser!

Bitte beachten Sie, dass Leserbriefe keine redaktionelle Meinungsäußerung darstellen. Die Redaktion behält sich vor, Leserbriefe zur Veröffentlichung auszuwählen und zu kürzen. Leserbriefe sollten eine Länge von 2.500 Zeichen (etwa 390 Wörter) nicht überschreiten. Kürzere Briefe haben größere Chancen, veröffentlicht zu werden. Bitte achten Sie auch darauf, dass sich Leserbriefe mit konkreten Inhalten der Zeitung auseinandersetzen sollten. Ein Hinweis auf den Anlass Ihres Briefes sollte am Anfang vermerkt sein (Schlagzeile und Erscheinungsdatum des betreffenden Artikels bzw. Interviews). Online finden Sie unter jedem Artikel einen Link »Leserbrief schreiben«.

Einsendungen bitte an: leserbriefe@jungewelt.de

Nur Leserbriefe, die an diese Mailadresse geschickt werden, werden von uns berücksichtigt!

Per Post: junge Welt, Torstr. 6, 10119 Berlin, Kennwort: Leserbriefe

 

Leserbrief zum Artikel Nach Thüringer Wahldebakel: Hauptsache gegen links vom 08.02.2020:

Politikverdruss

(...) Die FDP schlägt einen »Überparteilichen« als Ministerpräsidenten in Thüringen vor. Der Generalsekretär der CDU, Ziemiak, sagte in den Frühnachrichten u. a., die SPD und die Linke seien bei der Landtagswahl abgestraft worden. Irrtum, Herr Ziemiak, auch die CDU wurde bei der Landtagswahl in Thüringen abgestraft, sonst hätte die CDU ja eine passable Mehrheit erreicht! Die FDP muss sich ernsthaft Gedanken darüber machen, ob sie bei Neuwahlen überhaupt noch mal einen Blumentopf gewinnt. Ich bin kein Freund von Gauland, erst recht nicht von Höcke, aber es wäre nur ein kleiner Gegenschlag, wenn sich Ramelow mit Hilfe der Stimmen aus AfD wählen ließe. (...)
Hinzu kommt jetzt die Nachricht, dass die jetzige CDU-Chefin Kramp-Karrenbauer im Sommer ihren Parteivorsitz und eine mögliche Kanzlerkandidatur niederlegen will. AKK war ja in der Funktion als CDU-Chefin eine etwas unglückliche Gestalt, ist ebenfalls von einem Fettnäpfchen ins andere getreten. Mit großer Sicherheit trägt auch dies zu den Wahlverlusten bei. Die Wähler haben inzwischen in Deutschland die Schnauze gestrichen voll. Es ist nicht besonders verwunderlich, wenn sie seit längerem aus Politikverdrossenheit zu keiner Wahl mehr gehen.
Alois Sepp, München
Veröffentlicht in der jungen Welt am 11.02.2020.
Weitere Leserbriefe zu diesem Artikel:
  • Antikommunistisches Gen

    Leider ist es nun doch nicht gelungen, den »Linksextremisten« Bodo Ramelow in die Wüste zu schicken: Antikommunismus ist nun einmal ein Gen der CDU. Auf Postkommunisten zuzugehen, würde die eigene CDU...
    Iri Wolle, Berlin
  • Verursacher sind die gleichen

    Wie vor circa 90 Jahren: die erste Faschistenregierung in Thüringen. Die AfD kommt aus CDU und FDP. »Bürgerliche Demokratie« ist das Pseudonym, der Deckname für die Diktatur der Bourgeoisie. Großbanke...
    Horst Jäkel, Potsdam
  • Böhmers Schleichwerbung

    Kommentar zur Schleichwerbung Wolfgang Böhmers (Exministerpräsident von Sachsen-Anhalt, CDU) für eine künftige Zusammenarbeit mit der AfD unter dem Eindruck der Grundsätzediskussion (»Unvereinbarkeits...
    Henning Gans, Leipzig
  • Zukunftsaufgabe des Bürgertums

    Die Überschrift erinnert mich an das letzte Kabarettprogramm von Wolfgang Neuss aus der Mitte der 60er Jahre, bevor er hoffnungsvoll nach Chile ging, wo die Unidad Popular unter Salvador Allende die W...
    Reiner Schulz, Potsdam
  • Zuviel Pöstchengerangel

    Die kleinbürgerlich-»sozialistische« Politik der Regierung Ramelow (er hat schon die DDR zum »Unrechtsstaat« erklärt, um Ministerpräsident werden zu können) hat bislang kaum einen gestört, und das wür...
    Albrecht Kotitschke
  • Schlechter Politkrimi

    Ein schlechter Politkrimi hat uns seit Mittwoch, den 5.Februar, erschüttert. Das Ergebnis der Wahl zum Ministerpräsidenten in Thüringen ist bekannt. Die nachfolgenden Tage ließen und lassen uns in die...
    Helmut Andrack, Zeischa
  • Ohne Dank

    Wozu braucht es die endlosen Wiederholungen von Begriffen wie Tabu- oder Dammbruch. Wozu einmal mehr Heuchelei, Scheindebatten und angebliche Verwunderung über die geheiligte Demokratie. Was die bürge...
    Roland Winkler, Aue
  • Lindner hatte recht

    Zu keinem Zeitpunkt war das bekannte Zitat von Christian Lindner treffender: »Es ist besser, nicht zu regieren, als falsch zu regieren.«...
    Hans-Peter Oswald
  • »Mitte« hat sich geoutet

    Man muss den Ereignissen in Thüringen auch etwas Positives abringen, die sogenannte bürgerliche Mitte hat sich geoutet, um des puren Machterhaltes willen und um selbst die weichgespülten Linken zu ver...
    Hans-Jürgen Radde, Berlin
  • Was für Zeiten

    O Tempora, o mores – was für Zeiten, was für Sitten in Thüringen. Die Thüringer CDU verliert die Akzeptanz nicht wegen Mike Mohring, sondern deswegen, weil sie nicht durchgesetzt hat, was der »Einheit...
    Stanislav Sedlacik, Weimar
  • Ein bisschen Weimar

    Bei den Wahlen in den neuen Bundesländern hat die rechtsnationale Partei AfD jetzt mehrfach riesige Stimmengewinne erzielt. Dies ging auf Kosten der etablierten Parteien. Diese hatten bisher eine Koop...
    Conrad Fink, Freiberg am Neckar
  • Schlechter Ratgeber

    Die Angst vor Neuwahlen geht in ganz Deutschland um, die Angst vor der AfD – und dass diese AfD noch mehr Prozentpunkte einfahren und vielleicht sogar irgendwann die 50-Prozent-Marke knacken könnte. D...
    Riggi Schwarz, Büchenbach
  • Klar abgekartetes Spiel

    Also mal ehrlich, liebe Damen und Herren der CDU/FDP aus dem Thüringer Parlament. Von Ihnen heißt es, man habe das nicht voraussehen können, man sei überrascht gewesen, oder man hört ähnlichen hirnris...
    Hans Reinhardt, Glashütten