Am 15. September demonstrierten in Berlin erstmals Schafe. Die Demoroute verlief von der Wiese neben dem Haus der Kulturen der Welt im Tiergarten zum Hansaplatz in Moabit.
Mit dem Finanzamt kam man aufgeflogenen Spionen oft. Von Heinz Felfe verlangte man zuletzt außerdem noch die Rückerstattung des Gehalts, das ihm der BND zehn Jahre lang gezahlt hatte.
Nach der »Wende« wichen viele Bordelle in Berlin sogenannten Massagesalons. Angeblich bieten viele von ihnen keine sexuellen Dienstleistungen an – dafür massieren einige auf Krankenschein.
»Schaffe ich es jetzt noch zur Mani …«, steht auf großen Plakaten in den U-Bahnhöfen Berlins. Das Startup Treatwell wirbt so für eine Beauty-App, mit der man Termine in einem Maniküresalon machen kann.
In Tennessee hatte die Polizei dringend davor gewarnt, illegale Drogen und verschreibungspflichtige Medikamente im Klo zu entsorgen, weil deren Rückstände nicht geklärt werden können.
Von Helmut Höge
United Press International telephotoI/ wikimedia commons
Mit dem Fall Jeffrey Epstein scheint auch der berüchtigte Anwalt Roy Cohn zusammenzuhängen. Der war ein wichtiger Mitarbeiter von Kommunistenfresser Joseph McCarthy und später der Mentor des heutigen US-Präsidenten.
In höchsten Kreisen verkehrte Jeffrey Epstein, dem jetzt in New York der Prozess gemacht wird. Der Investmentbanker hatte so illustre Freunde wie den heutigen US-Präsident Trump und eine Vorliebe für Minderjährige.
Der Gründer der Anthroposophie, Rudolf Steiner, hat mich schwer beeindruckt, weil er bereits Anfang der zwanziger Jahre Rinderwahnsinn und Bienensterben voraussagte.
Von Normopathie spricht man bei Personen, die sich vor ihrer Neurose schützen, indem sie sich als normal begreifen, es bezeichnet eine zwanghafte Anpassung.
Der Bestsellerautor Peter Wohlleben hat als ehemaliger Förster in Hümmel in der Eifel einige Teile seines damaligen Reviers dem steigenden Verwertungsdruck entziehen können.
»Petplayer« sind Leute, die sich als Haustiere verkleiden. Diese Praxis ist außerhalb von Karnevals- und Kostümpartys auch in der Sado-Maso-Szene und in der Aktionskunst beliebt.
Seit es keine Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen (ABM) mehr gibt, aber jede Menge Idiotenkurse vom Jobcenter für Computerkenntnisse, denken sich immer mehr Leute weltweit Geldbeschaffungsmaßnahmen (GBM) aus.
Viel zu oft ist hier von Büchern die Rede und nicht vom »Leben selbst«, das lässt sich mit einem Satz des Kommunikationsforschers Jim Haynes erklären: »A book a day keeps reality away.«
Es wird immer mal wieder über die »Lichtverschmutzung« geklagt. Die zerrüttet einem nicht nur die Nerven und kostet Geld, sondern geht auch zu Lasten der Natur.
Die autistische Nutztierexpertin Temple Grandin versucht in ihren Büchern zu beweisen, dass Autisten und Tiere ähnlich denken, nämlich in Bildern, die sie wie Videos abspielen können.
Wir Deutschen haben es mit dem Wald, die Japaner offenbar auch. Die in Bayern lebende Kulturanthropologin Miki Sakamoto hat nun ein Buch darüber veröffentlicht, wie Waldgänge die Wahrnehmung schulen.
»Professionelle Obhut« für exotische Tiere sollte besser »Als-Obhut« heißen. Zumal wenn beim Einfangen einer Raubkatze oder eines Menschenaffen gleich die ganze Familie getötet wurde.