Wenn die deutsche Flagge nicht gehißt werden darf, dann ist das nicht nur eine Sache für Soldatinnen und Soldaten, die das klären müssen vor Ort, sondern es ist eine politische Herausforderung.
Bundeswehrverbandschef Ulrich Kirsch im Deutschlandfunk über die Bedingungen des deutschen Militäreinsatzes in der Türkei
Wollen wir ein Land, in dem die Gewerkschaftsaktivisten Chaos und Terror säen?
Der französische Parlamentsabgeordnete Pierre Charon in der Debatte um eine geplante Amnestie für Straftaten, die bei Arbeitskämpfen oder Protesten gegen die Wohnungsnot begangen wurden, laut Süddeutscher Zeitung
Seine Angst vor Clowns macht Steinbrück, der als ungehobelter Holzklotz gilt, menschlich sympathisch. Aber wie will er dann mit den Pappnasen von den Grünen oder gar der FDP regieren?
Hans Zippert in seiner Welt-Kolumne
Viele Opel-Mitarbeiter wären wahrscheinlich schon mit einem Inflationsausgleich zufrieden.
IG-Metall-Chef Berthold Huber in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung
Wenn wir einen Kompromiß mit der SPD in zentralen Fragen wie Sozial-, Finanz- und Außenpolitik hinbekommen würden, scheitert die Wahl eines SPD-Kanzlers nicht an uns.
Gregor Gysi, Spitzenkandidat der Partei Die Linke für die Bundestagswahl, gegenüber der Rheinischen Post (Mittwochausgabe)
Immerhin, der Haremsfeminist Silvio Berlusconi blieb sich treu. Nachdem er in Mailand seine Stimmzettel eingeworfen hatte, blaffte er eine junge Wahlhelferin an, sie solle nicht so einen Flunsch ziehen, sondern gefälligst lächeln. Das ist das Bild dieser trüben Tage: der alte, geliftete Dauergrinser und die junge, desillusionierte Frau, die einfach nichts mehr zu lachen hat.
Italien-Korrespondent Dirk Schümer in der FAZ vom Dienstag
Die Türkei ist das Schlüsselland für die Energietransporte aus dem Nahen Osten in den Westen und spielt daher eine besonders wichtige Rolle.
Colin Dürkop, Leiter des Auslandsbüros der Konrad- Adenauer-Stiftung in Ankara, plädiert im Deutschlandradio Kultur für einen Beitritt der Türkei zur EU.
Ich weiß, daß sie daran arbeiten, uns unter die Fünf-Prozent-Hürde zu drücken. Sie werden es nicht schaffen.
Der Linkspartei-Politiker Gregor Gysi auf einem Landesparteitag in Berlin. Hintergrund ist die aktuelle Kampagne, mit der ihm wieder einmal »Stasi-Kontakte« angehängt werden sollen.
Daß ihnen die Liebe zu den Menschen wichtiger ist als das Dogma, haben die Bischöfe noch nicht bewiesen.
Kommentar des Tagesspiegel (Freitagausgabe) zur Entscheidung der Deutschen Bischofskonferenz, daß katholische Krankenhäuser Vergewaltigungsopfern künftig die »Pille danach« verabreichen dürfen, »sofern sie nur verhütende und keine abtreibende Wirkung« habe
Wir sind die, die das Scheckheft haben, und Sie sagen uns, wir müßten erst die Gewerkschaften treffen. Sie sind verrückt.
Der Chef des US-Reifen-Unternehmens Titan in einem Brief an Frankreichs Industrieminister Arnaud Montebourg. Beide Seiten verhandelten über einen möglichen Einstieg Titans in das angeschlagene Goodyear-Werk in Amiens.
Ich jedenfalls kann es mir vorstellen, warum denn nicht?
Lothar Bisky, Europaparlamentarier und früherer Vorsitzender der Partei Die Linke im Interview mit der Zeit auf die Frage, ob es eine gute Idee für seine Partei wäre, Peer Steinbrück im Bundestag gegebenenfalls zum Kanzler zu wählen
Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner hat die Einführung strengerer Kontrollen bei Fleischprodukten angekündigt. Diese Ankündigung wurde in Berlin mit einem großen Festakt begangen, es war die insgesamt 50. Ankündigung sowie der 20. Aktionsplan.
Hans Zippert in seiner Kolumne »Zippert zappt« in der Welt
Besonders im Zuge der NSU-Affäre haben wir gemerkt, wie sinnvoll es ist, unsere Aufgaben und Leistungen auch nach außen zu präsentieren.
Der Präsident des Militärischen Abschirmdienstes (MAD), Ulrich Birkenheier, im Interview mit der Welt
Lernen unsere Kinder in der Schule überhaupt noch den Unterschied zwischen Schwein, Rind, Schaf und Pferd, oder können sie die Tiere nur noch anhand des Aufdrucks auf der Wurstpackung unterscheiden?
Hans Zippert in der Welt vom Samstag
Deutschland bietet heute mehr Chancen als noch vor ein paar Jahren – auch allen Arbeiterkindern.
Kommentar der Welt vom Freitag zur deutschen Sozialpolitik