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Deutschland und Südafrika vertiefen Sicherheitszusammenarbeit

Foto: Michael Kappeler/dpa
Zusammenarbeit vertiefen: Lamola und Wadephul besiegeln am Montag in Berlin ihre strategische Annäherung

Berlin. Deutschland und Südafrika wollen ihre Beziehungen zu ⁠einer Strategischen Partnerschaft ausbauen. Das geht ⁠aus einem Aktionsplan hervor, den die Außenminister beider Länder am Montag in Berlin unterzeichneten. Bundesaußenminister Johann Wadephul ‌bezeichnete Südafrika bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit seinem Kollegen Ronald Ozzy ‌Lamola als Schlüsselpartner und verwies auf die vor 30 Jahren vom damaligen Bundeskanzler ⁠Helmut Kohl und dem südafrikanischen ‌Präsidenten Nelson Mandela ins Leben gerufene binationale Kommission.

Im Mittelpunkt ⁠des Aktionsplans ⁠zur Strategischen Partnerschaft stehen Fragen von Frieden und Sicherheit. Deutschland stärkt unter ⁠anderem seine Unterstützung Südafrikas bei der »Just ‌Energy Transition Partnership« (JETP) durch einen klimabezogenen zinsverbilligten Kredit über ⁠200 Millionen Euro. Beide Länder intensivieren zudem ihre Zusammenarbeit bei kritischen Rohstoffen, der Impfstoffproduktion, im Umwelt- und Klimaschutz sowie in Wissenschaft und Technologie, unter anderem in den Bereichen Künstliche ‌Intelligenz, Quantenforschung und Cybersicherheit. Weitere Schwerpunkte sind die Förderung von Handel und Investitionen, ein hochrangiger Wirtschaftsdialog, die berufliche Aus- ​und Weiterbildung, arbeits- und sozialpolitische Kooperation, die ⁠Zusammenarbeit im Agrarhandel sowie ein Ausbau des Austauschs in Kultur, ‌Bildung und Kunst. (Reuters/jW)

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Erschienen am 14.04.2026, Inland

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