Verwirrung um Aussagen Trumps: Irans Parlamentspräsident und Außenministerium bestreiten Verhandlungen mit den USA
Teheran. Der iranische Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf hat Angaben von US-Präsident Donald Trump zu angeblichen Gesprächen zwischen beiden Ländern zurückgewiesen. Es gebe »keine Verhandlungen« mit den USA, erklärte Ghalibaf am Montag im Onlinedienst X. Es würden »Falschmeldungen genutzt, um die Finanz- und Ölmärkte zu manipulieren und dem Sumpf zu entkommen, in dem die USA und Israel gefangen sind.« Auch das iranische Außenministerium bestritt, dass es seit Kriegsbeginn Verhandlungen mit den USA gab. In den vergangenen Tagen habe der Iran jedoch Nachrichten über »befreundete Länder« erhalten, die auf eine Bitte der USA um Verhandlungen zur Beendigung des Krieges hindeuteten, sagte ein Außenamtssprecher der staatlichen Nachrichtenagentur Irna zufolge.
Trump hatte zuvor erklärt, er habe nach von ihm als »sehr gut und konstruktiv« bezeichneten Gesprächen mit Teheran die Pläne für US-Angriffe auf Kraftwerke im Iran vertagt. Israel und die USA greifen den Iran seit dem 28. Februar aus der Luft an. Teheran hat seither mit Raketen und Drohnen Vergeltungsangriffe gegen Israel, mehrere Golfstaaten sowie US-Einrichtungen in der Region durchgeführt. (AFP/jW)
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