Berliner Rechnungshof: RBB muss weiter sparen
Berlin. Der Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) muss nach Einschätzung des Berliner Rechnungshofs weiter sparen, um langfristig handlungsfähig zu bleiben, berichtete dpa am Donnerstag. Das geht aus einem neuen Beratungsbericht an Senat und Abgeordnetenhaus hervor.
Demnach hat der Sender seine finanzielle Lage mit umfangreichen Sparmaßnahmen seit 2023 zwar deutlich verbessert. Dauerhaft sichern könne der RBB seine wirtschaftliche Stabilität aber nur, wenn der eingeschlagene Sparkurs konsequent fortgesetzt werde.
Der Rechnungshof nennt verschiedene mögliche Maßnahmen, die der Gesetzgeber prüfen könne, um die finanzielle Situation des Senders zu verbessern. Dazu gehört etwa eine Überprüfung der Zahl der Hörfunkprogramme. Darüber hinaus regt der Rechnungshof an, zu untersuchen, ob der RBB wieder stärker über Werbung finanziert werden kann.
RBB-Intendantin Ulrike Demmer teilte auf Anfrage mit, dass die sorgfältige Prüfung die Notwendigkeit des erneuten, umfangreichen und nachhaltigen Sparprogramms bestätige, das der RBB Anfang 2025 aufgelegt habe. Der RBB habe Wort gehalten und sei wieder zahlungs- und zukunftsfähig.
Der Sender teilte mit, dass man an anderen vom Rechnungshof benannten Themen arbeite. Demmer sagte, der Rechnungshof erwarte, dass der Sender das Reformtempo hoch halte – das sehe der RBB ganz genauso und fühle sich darin bestärkt. (dpa/jW)
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