Nachschlag: Lehrjahre
Sherlock Holmes, die berühmte Romanfigur aus der Feder des Briten Arthur Conan Doyle, gilt als Archetyp des genialen Detektivs. Die Liste der filmischen Adaptionen ist daher endlos. Oft halten sie sich an die literarische Vorlage oder variieren zumindest das Thema einer der Geschichten aus dem Universum Conan Doyles. Auch der englische Regisseur Guy Ritchie bediente sich schon zweimal kommerziell erfolgreich am Holmes-Sujet. Zwar kam ein dritter Film nie zustande, aber Ritchie konnte die Finger trotzdem nicht vom »Stoff« lassen. Am Donnerstag veröffentlichte Amazon Prime die acht Folgen seiner neuen Serie »Young Sherlock«, die auf einer Jugendbuchreihe basiert. In der Amazon-Produktion, die sich augenzwinkernd den Lehrjahren des Detektivs an der Oxforder Universität widmet, zeigt der Regisseur wieder, warum er bei Actionfilmfans so beliebt ist: Mit schnellen Schnitten und Prügeleien in einer historischen Kulisse katapultiert die Produktion Holmes in die Jetztzeit. (mo)
links & bündig gegen rechte Bünde
Jetzt den kostenlosen jW-Newsletter abonnieren – täglich das Beste aus der Tageszeitung junge Welt, direkt in Ihr Postfach. Ihre E-Mail-Adresse wird natürlich niemals an Dritte weitergegeben.
Mehr aus: Feuilleton
-
Vorschlag
vom 06.03.2026 -
Literatur oder Geschichte
vom 06.03.2026 -
Neue Bettvorleger
vom 06.03.2026 -
Weimers Sorgen
vom 06.03.2026 -
Singen und Weinen
vom 06.03.2026 -
Den Vollmond hören
vom 06.03.2026